Akutelle Einordnung von Psychotherapie in Zeiten der allgemeinen Kontaktbegrenzung (zitiert aus einer Rundmail des Deutschen Psychotherapeutenverbandes vom 23.03.20)

Nach der Veröffentlichung der bundesweiten Regelungen zur Kontaktsperre wegen COVID-19 weisen wir Sie darauf hin, dass Psychotherapeutische Praxen unter die Regelungen zum "Arztbesuch" fallen und Psychotherapie selbstverständlich als eine "notwendige medizinische Leistung" verstanden wird.  Natürlich sollten auch die Möglichkeiten von psychotherapeutischen Videositzungen geprüft werden und die derzeit gängigen Hygienevorkehrungen und der Infektionsschutz weiter beachtet werden.      

Psychologische Psychotherapeut*innen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*in nen halten ihre Praxen weiterhin geöffnet. Als Teil der wohnortnahen fachärztlichen Versorgung kommen sie ihrem Versorgungsauftrag mit den gebotenen Schutzmaßnahmen nach.      

Patienten mit respiratorischen Symptomen, Fieber, Husten, etc. sollten die Praxis nicht persönlich aufsuchen. Patient*innen, bei denen ein Verdacht auf Infizierung durch Coronavirus besteht, ein positives Testergebnis oder Kontakt zu COVID-19-positiv getesteten Menschen vorliegt, empfehlen wir, ebenfalls nicht in die Praxis zu kommen. In diesen Fällen sollten Sie den telefonischen Kontakt zu  mir suchen und telefonisch besprechen, wie ein Erstkontakt gestaltet werden kann oder eine begonnene Psychotherapie weitergeführt werden kann.      

Dieses gilt auch für Patient*innen, die im häuslichen Umfeld Kontakt zu älteren, schwer erkrankten oder immungeschwächten Angehörigen haben. Besondere Berücksichtigung bedarf dabei der zur Praxis zurückzulegende Weg. Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel (auf die man oft angewiesen ist) birgt Ansteckungsrisiken.